Liebe MItbürgerinnen und Mitbürger

ich möchte mich Ihnen gerne als Bürgermeisterkandidat von SPD und ForsPark näher vorstellen.
Es ist mir wichtig und ich bin fest entschlossen, unsere Stadt aktiv mitzugestalten und ihre Zukunft positiv zu beeinflussen. Mit einem tiefen Verständnis für die Herausforderungen, vor denen wir stehen, und einer klaren Vision für eine lebenswerte Gemeinschaft möchte ich Ihre Interessen vertreten und gemeinsam mit Ihnen an Lösungen arbeiten. In den kommenden Zeilen möchte ich Ihnen meine Beweggründe und Ziele näherbringen, die mich zu diesem Schritt motiviert haben.

Rösrath meine Heimat

Ich bin am 4. März 1993 in Bensberg geboren und Zeit meines Lebens Rösrather, bin hier mit fünf Geschwistern aufgewachsen und zur Schule gegangen. Ein großer Teil meiner Familie und Freunde wohnt noch immer hier in Rösrath. Ich fühle mich tief verwurzelt in der Stadt, kenne inzwischen sehr viele Menschen persönlich und weiß sehr genau, was unsere Stadt Rösrath ausmacht.

Diese Heimatverbundenheit motiviert mich seit je her, mich in Rösrath zu engagieren. Im Sportverein bin ich seit über 10 Jahren ehrenamtlich als Übungsleiter tätig und trainiere Kinder und Jugendliche im Taekwondo. Aber auch die Karnevalsvereine oder das Ortskartell unterstütze ich gern bei ihren Veranstaltungen.

Letztlich ist diese Verbundenheit zur Stadt Rösrath auch die Motivation noch mehr Verantwortung zu übernehmen und aktiv an der Gestaltung unserer Zukunft mitzuwirken.

Ausbildung und Beruf

Nach dem Abitur am Freiherr-vom-Stein Gymnasium habe ich eine Ausbildung zum Kaufmann für Versicherungen und Finanzen abgeschlossen. Der Umgang mit Finanzen ist auch in einer Verwaltung eine der zentralen Kompetenzen, die man mitbringen sollte. Diese Kenntnisse habe ich mit einem berufsbegleitenden Studium der Betriebswirtschaftslehre, das ich 2018 an der TH Köln abschloss, weiter vertieft. Während des Studiums war ich als studentische Hilfskraft am Institut für Versicherungswesen beschäftigt und habe dort in der Lehre mitgewirkt. Komplexe Sachverhalte vermitteln zu können halte ich auch in der Politik für unerlässlich, um die Akzeptanz der Bevölkerung zu gewinnen.

Aufgrund meines Interesses für Politik und Verwaltung habe ich mich entschieden neben meiner Tätigkeit als Fraktionsvorsitzender auch noch Jura zu studieren. Dort habe ich den Schwerpunktbereich im Kommunal- und Verwaltungsrecht gewählt. Insofern kann ich die Verwaltung als Bürgermeister auch in fachlicher Hinsicht stärken und so die Interessen der Stadt gegenüber Dritten mit den Mitteln des Rechts durchsetzen.

Politische Laufbahn

Aktiv in die Kommunalpolitik kam ich 2017 über den persönlichen Kontakt zu Holger Müller, als dieser in seinem Landtagswahlkampf einen Auftritt in der Gaststätte meines Vaters hatte. In diesem Jahr bin ich der CDU und der Jungen Union beigetreten. Als später stellvertretender Kreisvorsitzender der Jungen Union hatte ich die Möglichkeit, junge Menschen in politische Prozesse einzubeziehen und ihre Anliegen zu vertreten. Ich habe in verschiedenen Ausschüssen des Stadtrates mitgearbeitet und wurde zum Sachkundigen Bürger bestellt.

Im Jahr 2020 gründete ich nach meinem Austritt aus der CDU die ForsPark Wählervereinigung. Ich wollte innovative Ideen und Perspektiven in die politische Landschaft unserer Stadt einbringen, fand aber nach dem Tod von Holger Müller in der CDU keinen Anschluss mehr und fühlte mich auch teilweise fremd.
Mein Ziel war und ist es, eine Plattform zu schaffen, die den Dialog zwischen den Bürgerinnen und Bürgern und der Politik fördert und die Bedürfnisse der Gemeinschaft in den Mittelpunkt stellt. Dieses Ziel konnte ich in aller Konsequenz nur mit der Gründung einer eigenen Wählervereinigung erreichen.
Am 13.09.2020 habe ich den Wahlbezirk 18 in Rösrath direkt gewonnen. In diesem Wahlbezirk bin ich aufgewachsen. Die Wählerinnen und Wähler dort kennen mich und haben mir den klaren Auftrag gegeben, an der Entwicklung Rösraths mitzuwirken. Unsere Wählervereinigung erhielt insgesamt vier Sitze im Stadtrat, ich wurde Fraktions- und Ausschussvorsitzender. Seitdem haben wir als ForsPark Wählervereinigung viele Dinge in Rösrath angestoßen, mitgestaltet und einige Irrwege der aktuell politisch Verantwortlichen im Bürgerdialog gestoppt.

Dabei möchte ich drei Dinge besonders herausstellen:

  1. Wir haben bei der Entwicklung des Neubaugebietes Altvolberg für eine Reduzierung der Einfamilienhäuser gekämpft und stattdessen den Bau einer Kita gefordert. Das bleibt auch weiterhin mein klarer Kompass: Stadtentwicklung kann nicht nur Geschenke für Investoren bereithalten – nein, sie muss die Interessen der hierlebenden Menschen zuallererst im Blick haben.
  2. Die GGS Forsbach bekommt eine Erweiterung auf dem von der Schullandschaft gewünschten Grundstück. Die Verwaltung vertrat zunächst die Auffassung, dass das baurechtlich nicht zulässig sei. Nachdem ich ein Rechtsgutachten erstellt habe, änderte die Verwaltung ihre Auffassung und genehmigte den Standort.
  3. Die Stadt Rösrath wollte eine Etage des Verwaltungsgebäudes in Venauen für 30 Jahre mieten, wobei sich die Miete jährlich um den Verbraucherpreisindex erhöhen sollte. Ich habe dann vorgerechnet, dass uns die eine Etage rund 5,5 Millionen Euro kostet. Die Stadt hat daraufhin das gesamte Gebäude mit drei Etagen für 9,7 Millionen Euro gekauft. Hier hat die Stadt auf lange Sicht viel Geld gespart.

Mein Ziel war und ist es, eine Plattform zu schaffen, die den Dialog zwischen den Bürgerinnen und Bürgern und der Politik fördert und die Bedürfnisse der Gemeinschaft in den Mittelpunkt stellt.

Bürgermeisterkandidat

Seit dem 05.02.2025 bin ich gemeinsamer Bürgermeisterkandidat von SPD und ForsPark. Ich bleibe aber weiter parteilos. Die SPD Rösrath verzichtet auf eine eigene Kandidatur und unterstützt stattdessen mich. Auch die ehemalige Fraktionsspitze der FDP hat zur Wahl von mir aufgerufen. Ich sehe darin vor allem die Anerkennung für meine Arbeit im Stadtrat.

Ein Bürgermeister ist zu allererst Verwaltungsbeamter. Also solcher hat man ein breites Aufgabenspektrum. Dabei darf man nicht unterschätzen, dass die wesentlichen Entscheidungen in einer Kommune vom Stadtrat getroffen werden. Der Bürgermeister muss diese Entscheidungen zum einen vorbereiten und zum anderen dann auch umsetzen. Im Rat hat der Bürgermeister auch nur eine Stimme, wie jeder andere Stadtrat auch. Insofern ist es von enormer Bedeutung, dass der Bürgermeister den Kontakt in die Kommunalpolitik hält. Da sehe ich einen ganz entscheidenden Vorteil bei mir. Als Fraktionsvorsitzender im Rat habe ich sehr gute Kontakte in die anderen Fraktionen des Rates und bin so in der Lage, Vorhaben auch umsetzen zu können. Schon in der jetzigen Wahlperiode haben zahlreiche Anträge von mir eine Mehrheit gefunden. Ebenso wichtig ist es, auch den Kontakt zu den Bürgerinnen und Bürgern zu halten, die den Bürgermeister direkt wählen.

Die direkte Wahl des Bürgermeisters fördert die Identifikation der Wähler mit diesem, wenn sie eine Person wählen, die ihre Werte und Interessen verkörpert. Daher ist mir sehr wichtig, Ihnen meine Werte und Interessen an unserer Stadt ein Stück weit näher gebracht zu haben. Ich habe in der Vergangenheit viele Male mit Umfragen und Bürgerversammlungen unter Beweis gestellt, dass mir der permanente Kontakt zu den Bürgerinnen und Bürgern wichtig ist.

Darüber hinaus möchte ich persönlich an der Spitze der Kommune aktiv innovative Ideen und Veränderungen anstoßen, die das Gemeinwohl, unser aller Wohl, fördern. Und zwar anders als in der Vergangenheit – aktiv und nicht passiv, in permanentem Austausch mit Ihnen allen. Und auch insoweit bin ich meinen Mitbewerbern weit voraus – ich habe mit meiner Kandidatur auch ein Programm vorgelegt, das Sie hier auf dieser Website einsehen können.

Nicht zuletzt trägt die direkte Wahl eines Bürgermeisters dazu bei, die politische Verantwortung und Rechenschaftspflicht zu erhöhen, da die Wähler direkt Einfluss auf die Führung ihrer Gemeinde nehmen können. Sie können sich jetzt schon darauf verlassen: als zukünftiger Bürgermeister werde ich Rechenschaft ablegen, meiner eigenen Wählervereinigung gegenüber, meinem Partner der SPD und nicht zuletzt Ihnen, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger.

Ich bin überzeugt, dass ich mit meiner fundierten Ausbildung, meinen politischen und beruflichen Erfahrungen und meinem Engagement einen wertvollen Beitrag zur Weiterentwicklung unserer Stadt leisten kann. Gemeinsam mit Ihnen möchte ich an einer lebenswerten, zukunftsorientierten und gerechten Stadt arbeiten.

Daher bitte ich am 14.09.2025 um Ihre Stimme!

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