Stadt Rösrath

Grundsteuerhebesatz steigt auf 995% – zur finanziellen Lage in Rösrath

In der Sitzung des Stadtrates vom 23.03.2026 wurde der von mir eingebrachte Haushalt beschlossen. Im Haushalt wird festgelegt, wie viel Geld wofür ausgegeben werden soll. Und auch, wie es finanziert wird. Ich habe dem Rat vorschlagen müssen, die Grundsteuer anzupassen. Lassen Sie mich hier noch einmal ausführen, warum das notwendig ist, was das bedeutet und was folgt. Die letzte Grundsteuererhöhung wurde für das Haushaltsjahr 2017 beschlossen. Anders als alle anderen Steuern, ist die Grundsteuer statisch. Ohne eine Anpassung des Hebesatzes bleibt das Steueraufkommen unverändert. Seit der letzten Erhöhung des Hebesatzes haben sich die Ausgaben der Stadt jedoch fast verdoppelt. In dem Zusammenhang wird immer wieder behauptet, dass es 2025 schon einmal eine Grundsteuererhöhung gegeben habe, nach der manche jetzt sogar das Siebenfache zahlen. Das betrifft die Grundsteuerreform, die auf eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zurückgeht. Und alldiejenigen, die deutlich mehr zahlen müssen, haben damit attestiert bekommen, seit 2002 zu wenig gezahlt zu haben. Sie hatten Glück, dass der Gesetzgeber untätig blieb. Im Rahmen der Reform gibt es auch etliche Haushalte, die günstiger bewertet wurden als vorher. Von einer generellen Grundsteuererhöhung kann daher keine Rede sein. Als Bürgermeister bin ich – anders als die Parlamente – nicht frei darin, einfach irgendeinen Haushalt einbringen, den ich für sinnvoll halte. Vielmehr gibt es klare gesetzliche Vorschriften, insbesondere dazu, wie hoch ein Defizit sein darf. Ich möchte hier auch einmal ganz deutlich herausstellen: Für einen ausgeglichenen Haushalt müsste der Hebesatz 1900% betragen. Um das zu vermeiden, wird sich die Stadt Rösrath in den kommenden Jahren immer weiter verschulden. Die Schulden zahlen zukünftige Generationen. Ein Großteil des Haushaltsdefizits ist aber auch durch massive Investitionen in die Zukunft verursacht. Bis 2035 wird die Stadt Rösrath rund 170 Mio. Euro in den Schulbau investiert haben. Insofern halte ich eine Verschiebung der Lasten in die Zukunft für gerechtfertigt. Diese Investitionen können aber nicht geleistet werden, wenn die notwendigen Mittel nicht bereitgestellt werden. Die 995% sind nicht das Ende der Fahnenstange. Allein im nächsten Jahr muss die Stadt Rösrath 2 Mio. Euro mehr an den Rheinisch-Bergischen Kreis überweisen, der seine Kreisumlage anhebt. Allein dafür brauche ich 170%-Punkte Hebesatz mehr. Ein durchschnittlicher Haushalt zahlt jetzt rund 30 Euro mehr im Monat. Ich danke den Fraktionen SPD, ForsPark, Grünen und ZLR, die geschlossen zugestimmt haben. Ich danke aber auch der CDU, die zumindest größtenteils zugestimmt hat. Damit haben die vom Volk gewählten Vertreter Verantwortung für die Handlungsfähigkeit unserer Kommune übernommen. Und auch wenn die Erhöhung der Grundsteuer oft als die einfachste Variante dargestellt wird, scheue ich derzeit auch die unangenehmeren nicht. Es gibt eine ganze Hand voll Nutznießer städtischer Einrichtungen und Grundstücke, die bislang von sehr günstigen Konditionen profitiert haben. Sie alle haben gemein, dass sie für die Nutzung öffentlicher Ressourcen zu wenig zahlen. Und wenig überraschend sind sie alle enttäuscht, dass ich ihre Privilegien beende und teurere Pachten oder Gebühren verlange. Das ist alles nicht bequem, aber dringend notwendig. Yannick SteinbachBürgermeister

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Elternbeitragssatzung verabschiedet

Auch die Diskussionen um die Elternbeitragssatzung wurden von Bürgermeister Yannick Steinbach beendet. Er lud dazu alle Fraktionen ein, um dem Rat einen mehrheitsfähigen Beschlussvorschlag zu unterbreiten. In der vergangenen Wahlperiode wurde ein solches Gespräch immer wieder gefordert, jedoch nicht organisiert. Für die Eltern im Stadtgebiet ist das insofern wichtig, als dass sie schon jetzt Klarheit über die neuen Beiträge haben und sich daran ausrichten können. Die jetzige Satzung orientiert sich dabei ganz weitestgehend an der, die SPD, ForsPark und CDU schon vor der Wahl entworfen hatten. Die Leitplanken sind weiter eingehalten: bis zu einem Einkommen von 40.000 EUR wird künftig kein Beitrag mehr erhoben, in der teuersten Beitragsstufe (U2) werden Einkommen bis 80.000 EUR sogar entlastet, der Höchstbeitrag, der erst ab einem Einkommen von über 145.000 EUR erhoben wird, bleibt unter 700 EUR. Dass es auch teurer wird, war damals schon kein Geheimnis und wurde offen kommuniziert. Aber eben nicht für alle. Hier geht es auch darum, das System „gerechter“ auszugestalten. Letztlich kommt aber kein System mehr zehn Jahre ohne Anpassung aus. So auch hier. Diejenigen, die nicht mitgestimmt haben (ZLR und Linke), wollten trotz zehnjähriger Konstanz der Beiträge, für weitere Entlastungen im unteren Bereich sorgen und diese durch gesteigerte Beiträge in den oberen Einkommensgruppen finanzieren. Wir lehnen das weiterhin ab. Auch gutverdienende junge Familien können nicht endlos für Kinderbetreuung bezahlen. Und dennoch ist es nicht angemessen, dass Eltern mit 150.000 EUR Einkommen das gleiche zahlen, wie Eltern, die die Hälfte verdienen (so ist es aktuell). Die oberen Einkommensgruppen steigen die nächsten Jahre zweimal um 5%, die unteren und mittleren nicht. Das ist der ausgearbeitete Kompromiss, der jetzt eine Mehrheit fand und über Jahre für Klarheit sorgt.

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Antrittsrede des Bürgermeisters

Sehr geehrter Herr Präsident,Sehr geehrte Damen und Herren Mitglieder des Stadtrates,liebe Kolleginnen und Kollegen,verehrte Gäste, jetzt stehe ich hier und bin Bürgermeister meiner Heimat. Ich kann Ihnen gar nicht beschreiben, was es für mich bedeutet. Ich kann Ihnen aber beschreiben, was es heißt Bürgermeister zu sein. Im Vorfeld der Sitzung gab es eine Diskussion darüber, ob der Begriff „unparteiisch“ in Bezug auf die Sitzungsführung als Ratsvorsitzender wieder in die Hauptsatzung aufgenommen werden soll. Ich nehme das zum Anlass, die drei unterschiedlichen Rollen des Bürgermeisters im Rat einmal zu beleuchten. Als Bürgermeister bin ich Vorsitzender des Stadtrates und führe die Sitzungen selbstverständlich sachlich und unparteiisch. Als Bürgermeister bin ich aber auch Hauptverwaltungsbeamter. Als Hauptverwaltungsbeamter bin ich „gemäß § 69 Abs. 1 Satz 2 GO NRW berechtigt sowie auf Verlangen eines Ratsmitgliedes verpflichtet, zu Tagesordnungspunkten vor dem Rat Stellung zu nehmen. Dies beinhaltet auch das Recht, sich wertend und pointiert zu Anfragen und Beratungen im Rat zu äußern. Denn als Hauptverwaltungsbeamter nimmt der Bürgermeister die Perspektive der Gemeindeverwaltung ein.“ VG Düsseldorf, Urteil vom 14.03.2025 – 1 K 3351/24, Rn. 42 Das Bundesverwaltungsgericht hat einmal ausgeführt, dass der Bürgermeister „neben der Leitung der Verwaltung auch eine originär politische Funktion wahrzunehmen hat. Aufgrund seiner politischen Funktion ist er befugt, sich am politischen Diskurs über spezifische örtliche Angelegenheiten zu beteiligen.“ BVerwG, Urteil vom 13.09.2017 – 10 C 6/16 NVwZ 2018, 434 Als Bürgermeister bin ich aber auch Mitglied des Stadtrates. Als solches gehen die organschaftlichen Rechte nicht etwa dadurch verloren, dass er den Vorsitz im Rat führt. VG Freiburg, Urteil vom 25.03.2021 – 4 K 3145/20 Oder noch deutlicher: „Als Mitglied des Rates steht dem Bürgermeister – ebenso wie den übrigen Ratsmitgliedern – ein Rederecht zu, welches es erlaubt, sich offensiv und parteiisch zu positionieren.“ VG Düsseldorf, Urteil vom 14.03.2025 – 1 K 3351/24, Rn. 47 Wer also glaubt, dass sich meine Amtsführung darin erschöpft, die einzelnen Nummern der Tagesordnung aufzurufen und die Redner dran zu nehmen, den darf ich schon jetzt enttäuschen. Letztlich folgt das doch schon aus dem Umstand, dass ich in freier, geheimer und unmittelbarer Wahl direkt gewählt worden bin. Die Menschen erwarten, dass ihr erster Bürger immer dann, wenn Haltung und Meinung gefragt sind, vorangeht. Und es war eine Personenwahl. Am 14.09.2025 fanden in Rösrath vier verschiedene Wahlen statt. Und wenn man die Ergebnisse der einzelnen Wahlgänge vergleicht, unterstreicht das ganz deutlich, dass es mit Blick auf meine Person eine Personenwahl war. Bei der Landratswahl erhielt der Kandidat der Grünen 24%, der Bürgermeisterkandidat der Grünen 24%, und die Fraktionen im Stadtrat, die den Grünen Kandidaten trugen: 24%. Mit anderen Worten: Diesem Wählerklientel war der jeweilige Kandidat völlig egal. Ein ganz anderes Ergebnis zeigt sich in Bezug auf meine Person. Während der Landratskandidat der CDU im Wahlbezirk Kleineichen – der immer an die CDU geht – 44% erzielte und diesen mit Weile gewann, ging er bei der Bürgermeisterwahl in beiden Wahlgängen an mich. Und noch deutlicher war das Geschehen im Wahlbezirk 18, meinem Heimatwahlbezirk, in dem auch mein Elternhaus steht. Dort erhielt ich gegen fünf Mitbewerber 55% im ersten und 72% im zweiten Wahlgang. Dort kennt man mich von Geburt an und war am nächsten an meiner politischen Arbeit dran. Und gerade, weil man mich dort von Geburt an kennt, hatten auch die vielen unsäglichen Angriffe auf meine Person dort keine Chance. Ich habe gewonnen, weil ich zu keinem Zeitpunkt gegen jemanden, sondern stehts für etwas stand. Ich stand für diese Stadt, in der wir alle wohnen, für meine Heimat und auch für die Zusammenarbeit mit Ihnen, liebe Kolleginnen und Kollegen des Stadtrates. Liebe Kolleginnen und Kollegen des Stadtrates, wer auch immer sich das System, die Bürgerinnen und Bürger bei der Entscheidungsfindung zu beteiligen ausgedacht hat, ihm zolle ich meinen Respekt. Aber ich sage auch ganz deutlich, dass auch Sie sich einer Wahl gestellt haben und das Volk jetzt repräsentieren. Den Bürgern, die sich besonders nachhaltig von der Seitenlinie melden, den sei gesagt, dass auf jedes Ratsmitglied hier im Raum 273 Stimmen entfallen. Und wenn sie diese 273 Stimmen zusammen haben, sind sie noch weitere 27-mal davon entfernt, hier im Haus eine Mehrheit zu erzielen. Das zeigt auch, welch breiter Teil der Bevölkerung durch einen Mehrheitsbeschluss repräsentiert wird. Sich Abseits mit 30 Leuten zusammen zu setzen und danach den Anspruch zu haben, dass der Rat dem Ergebnis dieser Arbeitsgruppe folgt, ist nach dieser Rechnung nicht zu vertreten. Liebe Kolleginnen und Kollegen, so sehr ich Sie auch schätze: Wir sind zu viele. Dieser Stadtrat hier kostet rund 400.000 Euro mehr als ein Stadtrat in gesetzlicher Mitgliederzahl. Die Kollegen im Rat der Stadt Köln verwalten ein 11-mal so großes Stadtgebiet, 36-mal so viele Einwohner und mit einem Haushalt in Höhe von über 6 Mrd. einen rund 80-mal größeren Haushalt. Dort sitzen aber nur 1,67-mal so viele Stadträte wie hier. Auch da sind wir in der Pflicht die Arbeitsfähigkeit des Stadtrates und die Folgen für den Haushalt im Blick zu halten. Ich werde dazu Vorschläge machen. Liebe Kolleginnen und Kollegen lassen Sie uns jetzt im Verlaufe der Sitzung den Grundstein dafür legen, endlich wieder ins Arbeiten zu kommen. Wir haben uns jetzt über Monate mit uns selbst beschäftigt, jetzt müssen wir zusehen, die großen Aufgaben der Stadt gelöst zu bekommen. Ich lade Sie alle herzlich ein, mich bei der Amtsführung zu unterstützen, um das Wohl unserer Stadt zu fördern. Ich verspreche Ihnen im Gegenzug auch Sie bei der Ratsarbeit zu unterstützen. Gemeinsam werden wir das schaffen. Auf eine erfolgreiche Amtszeit von uns allen! Vielen Dank! Yannick Steinbach

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Yannick Steinbach ist Bürgermeister

Bei der Stichwahl setzte sich unser Vorstands- und Fraktionsvorsitzender Yannick Steinbach mit 52,65% der Stimmen gegen Giselher Dick durch und ist damit ab dem 01.11.2025 Rösraths neuer Bürgermeister. Steinbach gewann beide Wahlgänge mit jeweils 5,3% Vorsprung. Mit Blick auf die gleichzeitig stattgefundene Wahl des Landrates lässt sich festhalten, dass Steinbach das bürgerliche Lager erreicht und überzeugt hat. Schon im ersten Wahlgang erhielt er etliche Stimmen der CDU. Unser Bürgermeister wird jetzt Gespräche mit allen Fraktionen führen, um die erste Ratssitzung vorzubereiten und den politischen Betrieb wieder aufnehmen zu können, damit die Arbeit fortgesetzt werden kann. Schon jetzt vor Amtsantritt führt Steinbach Gespräche mit den Mitarbeitern der Verwaltung, um möglichst zügig anzukommen. Zu seinem Wahlsieg sagt Steinbach selbst: „Ich denke meine langfristige und kontinuierliche Arbeit der letzten fünf Jahre hat den Ausschlag gegeben.Ich bin überglücklich, dass es geklappt hat und die Menschen mir unsere Heimat anvertrauen. Der Wahlabend war überwältigend und super spannend. Ich muss jetzt einfach liefern. Ich will zeigen, dass eine Person den Unterschied machen kann.Ich darf aber auch sagen, dass ich so weitermachen werde wie die letzten fünf Jahre.“ Als Bürgermeister ist Steinbach gesetzliches Mitglied des Stadtrates aber kein Stadtrat mehr. Die Fraktion ForsPark besteht im nächsten Rat aus 7 Mitgliedern (2020 waren es 4) und wird Steinbach bei seiner Amtsführung unterstützen. Als Bürgermeister kann Steinbach die Fraktion künftig nicht mehr führen. Die Mitglieder der Fraktion haben Erik Pregler zum neuen Fraktionsvorsitzenden einstimmig gewählt. Pregler hatte im Februar dieses Jahres nach 16 Jahren den Vorsitz der FDP-Fraktion niedergelegt, um Steinbach auf seinem Weg ins Bürgermeisteramt zu unterstützen. Mit ihm haben wir einen sehr erfahrenen Kommunalpolitiker, der die Fraktion nach Steinbach hervorragend weiterführen wird. „Er ist mein absoluter Wunschnachfolger, ihm vertraue ich meine Fraktion uneingeschränkt an, sie ist bei ihm in besten Händen“, so Steinbach. Unser Bürgermeister und unser neuer Fraktionsvorsitzender, sowie die Ratsherren Bernd Steinbach und Uwe Bautz, die ihre Wahlbezirke beide direkt gewannen, werden jetzt die Verhandlungen mit den anderen Fraktionen führen. Das Wahlergebnis ist dabei zu berücksichtigen: Es lässt sich nicht leugnen, dass die unterschiedlichen Stadtteile der Stadt Rösrath deutlich unterschiedliche Wahlergebnisse zeigten. Während der Stadtteil Rösrath mit 50,34% zu Gunsten Steinbachs ausging, gewann Dick Hoffnungsthal mit 56,29%. Steinbach gewann dafür Kleineichen mit 57,23% und Forsbach mit 65,62% der Stimmen. Der Termin der Amtseinführung im Stadtrat und die weitere Entwicklung wird hier – wie gewohnt – zeitnah veröffentlicht.

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Haushaltsentwurf unseres Bürgermeisterkandidaten genehmigt

Haushaltsentwurf von SPD und ForsPark wurde genehmigt – CDU schmückt sich mit fremden Federn Der von der Stadtverwaltung eingebrachte Haushalt wurde von der Kommunalaufsicht nicht genehmigt. Daraufhin hat unser Bürgermeisterkandidat und Fraktionsvorsitzender Yannick Steinbach einen umfassenden Änderungsantrag ausgearbeitet, der sich die neuen Mechanismen der Gemeindeordnung zunutze macht. Die Bürgermeisterin hatte vorgeschlagen den Hebesatz auf 1250% im Jahr 2029 anzuheben, um den Haushalt genehmigungsfähig zu machen (s. dazu Beschlussvorschlag, Seite 1, unter 2.) . Da das für unsere Fraktion nicht in Frage kam, vorzeitig Steuererhöhungen zu beschließen, ohne zu wissen, ob und in welchem Umfang sie tatsächlich notwendig sind, hat unser Bürgermeisterkandidat nach einem Ausweg gesucht. Die Verwaltung hatte vorher die Anwaltskanzlei Lenz und Johlen um eine Stellungnahme gebeten. Die Anwaltskanzlei konnte keine Lösung präsentieren und sah die Auffassung des Kreises nicht sonderlich kritisch. Die Kosten für ein solches Gutachten belaufen sich auf mehrere tausend Euro. Unser Bürgermeisterkandidat hielt diese Rechtsauffassung für wenig fundiert und arbeitete einen Alternativvorschlag aus (den Antrag finden Sie am Ende der Seite). Ziel des Antrages war es, die Genehmigung der Kommunalaufsicht zu bekommen, ohne schon jetzt die Grundsteuer anheben zu müssen. Das ist gelungen. Die Kommunalaufsicht genehmigte den Haushalt ohne weitere Auflagen. Sie selbst betont, dass sie eine Entscheidung des Ministeriums nicht kannte und diese jetzt für die Genehmigung sorgte. Wenn Sie den Antrag unseres Kandidaten aufmerksam lesen, stellen Sie fest, dass er mehrfach auf das zuständige Ministerium verwiesen hat. Unser Kandidat hat damit bewiesen, dass er über ein Fachwissen verfügt, das die Verwaltung wirklich voranbringen kann. Auf Facebook stellt die CDU das als ihren Erfolg dar, obwohl sie nichts dazu beigetragen hat, wie man der Niederschrift der Sitzung auch deutlich entnehmen kann. Die Krönung setzt aber die Stadträtin Vera Rilke Haerst von der CDU auf. Sie hat im Rat mit der AfD gegen unseren Vorschlag gestimmt und verbucht den Erfolg jetzt dennoch für sich. Hätten alle Stadträte so verantwortungslos abgestimmt, hätte Rösrath heute noch immer keinen genehmigten Haushalt. Das würde bedeuten, dass keinerlei Ausgaben für neue Projekte ausgegeben werden können. Der Kölner Stadt-Anzeiger vom 20.06.2025 stellt zurecht klar: „Dieses Vorgehen [das jetzt bewilligte] haben SPD und ForsPark vorgeschlagen, der Stadtrat folgte ihrem Konzept.“Der Stadt-Anzeiger bestätigt zurecht weiter, dass unser Bürgermeisterkandidat „das Konzept mit dem Instrument des Verlustvortrages vorgelegt hat.“ Artikel des Kölner Stadt-Anzeiger vom 20.06.2025, Seite 24 Den Änderungsantrag finden Sie hier:

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Änderungsantrag zur Grundsteueranhebung

Die Bürgermeisterin schlägt dem Stadtrat vor, den Hebesatz auf 1.250% ab 2029 anzuheben. Wir werden diesem Antrag nicht zustimmen. Die Verwaltung hat derzeit mit der Kreisaufsicht zu kämpfen, die den Haushalt 2025 nicht genehmigen will, weil sie die mittelfristige Finanzplanung für nicht solide genug geplant hält. Die Verwaltung möchte dem entgehen, indem sie die Grundsteuererhöhung beschließen möchte. Unser Bürgermeisterkandidat hat dazu einen Änderungsantrag mit einer breiten rechtlichen Einordnung vorgelegt. Ein schönes Beispiel dafür, dass unser Kandidat die Verwaltung auch in fachlicher Sicht verstärken kann. Den Änderungsantrag finden Sie hier: Änderungsantrag

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Flüchtlingsunterkünfte an der Brander Straße

Die geplanten Unterkünfte sorgten in der Ratssitzung vom 15.01.2024 für Aufsehen. Annähernd 100 Bürgerinnen und Bürger haben sich zur Sitzung eingefunden. Unser Fraktionsvorsitzender hat den Anwesenden noch am Abend der Sitzung ein Schreiben zukommenlassen, dass den Gang des Geschehens wiedergibt und einige offene Fragen aufgeworfen hat. Seitdem sind wir im regen Austausch mit etlichen Anwohnern. Die Anwohner hoffen, dass der Rat den Beschluss wieder umkehrt. So gern wie wir auf Seiten der Bürger stehen, ist es hier schwerer denn je, da die Verwaltung diese Fläche als einzige Möglichkeit präsentiert hat. Wir sehen auch, dass die hohe Konzentration dort im Stadtgebiet nicht einfach unausgesprochen bleiben kann. Allerdings ist die Politik auf die Zuarbeit der Verwaltung angewiesen. Es ist als ehrenamtlicher Stadtrat nicht möglich, selbst nach Grundstücken zu suchen, wir erhalten als solche schon gar keine Auskunft. Insofern ist die Verwaltung am Zug. Wir sind bereit, neu zu beschließen, wenn es eine bessere Alternative gibt. Und wir können heute schon sagen, dass es mit uns bei aller Not auch keine Erweiterung geben wird, diesbezüglich können wir ein Versprechen abgeben! Mehr als 72 Menschen dürfen es da nicht werden. Wir wollen hier auch noch einmal auf das Abstimmungsverhalten der Grünen eingehen, die sich zu weiten Teilen enthalten haben. Nicht etwa, weil sie das Vorhaben verhindern wollen, sondern weil sie dort teurer und größer bauen wollten. Die von der Bürgermeisterin geplante Info-Veranstaltung soll am Montag den 19.02.2024 stattfinden. Stellungnahme des Fraktionsvorsitzenden ForsPark Yannick Steinbach Bürgerbrief

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