Zur Kritik von Grünen und ZLR, Wahlkampf mit dem Thema Grundschulumzug in Hoffnungsthal zu machen

Es muss wohl leider sein:
Jenseits von Sachdiskussionen müssen wir uns einmal grundsätzlich zur Kritik von Grünen und ZLR äußern, vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussionen rund um den Schulneubau und die Renovierung des bestehenden Schulgebäudes.
Die Situation ist komplex und es bestehen unterschiedliche Meinungen.
Das ist in Ordnung.

Anstelle sich aber mit inhaltlichen Lösungsvorschlägen zu beschäftigen, sich gar überhaupt des Themas einmal anzunehmen, können Grüne und ZLR nur plumpe Wahlkampf-Rhetorik und Vorwürfe gegen SPD und ForsPark auffahren.
Das ist weniger in Ordnung.

Es ist schon bemerkenswert, dass unser seit jeher transparentes Handeln und die regelmäßige Einbeziehung der Rösrather Bürgerinnen und Bürger in Themen, die sie unmittelbar betreffen, von Grünen und ZLR als „Wahlkampf auf dem Rücken der Betroffenen“ hingestellt wird.
Es ist das genaue Gegenteil – in Rösrath wurde in Teilen viel zu lange Politik in Hinterzimmern gemacht, ohne die Rösrather Bevölkerung einzubeziehen und Entscheidungen gefällt, die oftmals nicht im Interesse der überwiegenden Mehrheit waren.

Das ist etwas, was wir in der Tat geändert haben; einen Dialog zwischen den Bürgerinnen und Bürgern und der Politik zu fördern und die Bedürfnisse der Gemeinschaft in den Mittelpunkt zu stellen.
Das tun wir eben, indem wir relevante Themen aufgreifen, informieren und Dialoge starten. Insbesondere bei solchen Themen, die offensichtlich noch Klärungsbedarf haben. Es sind nämlich genau diese Themen, wie der Grundschulumzug, die von Anfang an transparent zu behandeln und nicht im Hinterzimmer zu beschließen sind.

Wir befürchten anhand der Art und Weise, wie die Kritik auf den Seiten von Grünen und ZLR vom 24.3. formuliert ist, dass es den beiden Parteien gar nicht um Schulen und andere Themeninhalte geht, sondern schlicht um mangelnde Aufmerksamkeit. Die beiden Fraktionen gingen sogar so weit, zu behaupten, dass es Absprachen gäbe, sich zu Grundstücksfragen nicht zu äußern. Eine solche Absprache gibt es nicht, und wir würden solchen auch nie zustimmen. Insofern kann man der Pressemitteilung der Grünen und ZLR nichts abgewinnen.

Unser Ziel ist es, die bestmögliche Lösung für die Schülerinnen und Schüler sowie die gesamte Gemeinde zu finden. Wir sind immer offen für konstruktive Vorschläge. Wir verstehen es aber auch als Aufgabe der Politik, selber Vorschläge zur Diskussion zu stellen.

Wir setzen uns dafür ein, dass die Bedürfnisse der Betroffenen im Mittelpunkt stehen und dass wir gemeinsam eine zukunftsfähige Lösung für die Schulbildung in unserer Stadt finden. Diesen Weg werden wir auch weiter gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern gehen.

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